Kaltenkirchen Tischtennis

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Caja Stöltings großer Auftritt

abendblatt_180612_3.jpgDie neun Jahre junge Tischtennisspielerin der Kaltenkirchener TS wird beim Bundesfinale der Minimeisterschaften in ihrer Heimatstadt Elfte

Konzentriert von Kopf bis Fuß, motiviert bis in die Zehenspitzen - so präsentierte sich Caja Stölting beim Bundesfinale der Tischtennis-Minimeisterschaften in Kaltenkirchen. In der Vorrunde war die Gewinnerin des schleswig-holsteinischen Landesentscheids zweimal erfolgreich, musste aber gegen die spätere Siegerin Meng Li, 8, aus Bingen eine Niederlage einstecken. Für den Einzug ins Finale reichte es für die junge Schmetterkünstlerin der Kaltenkirchener Turnerschaft nicht ganz.
In ihrer Gruppe wurde sie Dritte, in der Endabrechnung Elfte. Caja Stölting ist bereits das vierte Talent der KT, das seit 2006 den Sprung ins Bundesfinale geschafft hat. Vor ihr erreichten die Endrunde der besten deutschen Minis nur Sven Gloger (2007), Antonia Karsten (2008) und Chiara Steenbuck (2011). Den letzten Sieg für den Kreis Segeberg holte Cerian Kabel vom SC Kisdorf 2006.
Dass Caja Stölting auf die besten Nachwuchstalente Deutschlands ausgerechnet in der gewohnten Umgebung der Sporthalle am Flottkamp traf, störte sie nicht allzu sehr. Im Gegenteil: Die Rechtshänderin freute sich über die Unterstützung von Familienangehörigen, Freunden und Schulkameraden.

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Teilnehmer und Zuschauer erlebten eine kurzweilige und vor allem äußerst abwechslungsreiche Veranstaltung. Das Organisationsteam der Kaltenkirchener TS, die sich im April 2011 um die Ausrichtung des Bundesfinals beworben hatte, leistete ganze Arbeit. Michael Molatta und Angela Engel hatten zusammen mit 40 Helfern ein kindgerechtes Programm auf die Beine gestellt, das Eltern und Sportler gleichermaßen beeindruckte.
Um das Bundesfinale zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen, wurde den Teilnehmern eine bunte Mischung aus Action, Spaß und Erholung geboten. Dazu gehörte unter anderem ein Besuch der Holstentherme in Kaltenkirchen mit Animationsprogramm. Übernachtet wurde in der Fun-Arena in Henstedt-Ulzburg. In dem Hallen-Freizeitkomplex konnten sich die Mädchen und Jungen auch nach Herzenslust austoben.

Vor und nach den Wettbewerben in der Sporthalle des Gymnasiums Flottkamp wurde ebenfalls für Unterhaltung gesorgt. Den Anfang machten ein Einmarsch und ein gemeinsames Training mit dem ehemaligen Damenbundestrainer und jetzigen Leiter des Tischtenniszentrums in Düsseldorf, Jörg Bitzigeio. Die Mischung zwischen Wettkampf und Freizeitspaß kam bei den Sportlern und deren Anhang sehr gut an. "Die Kaltenkirchener TS hat sich wirklich sehr viel Mühe gegeben. Die Veranstaltung ist professionell und mit viel Herzblut organisiert worden", sagte Hajo Stange aus Poppenbüttel. Sein Sohn Marten, der eigentlich beim SC Poppenbüttel den Tennisschläger schwingt, gewann das Bundesfinale der Jungen. "Ich spiele erst seit Weihnachten beim TSV Sasel Tischtennis", sagte der Elfjährige und war von seinem Triumph ziemlich überrascht.

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Damit die Zeit bis zur Siegerehrung nicht langweilig wurde, sorgte ein Showmatch zwischen Kaltenkirchens Zweitligaspielerin Jin-Sook Cords und dem ehemaligen Schüler-Europameister Ondrej Kunz für Kurzweil. Die beiden Routiniers brachten die Kinder dabei durch spektakuläre Ballwechsel zum Staunen, sorgten aber auch mit dem bekannten "Rundespielen", originellen Ping-Pong-Einlagen und anderen Kunststückchen für allgemeine Erheiterung.

Nicht nur die beiden Erwachsenen trugen mit ihrem Einsatz zum Gelingen der Veranstaltung bei. Unter dem Motto "Kinder für Kinder" hatte die KT im Vorfeld 18 Nachwuchsschiedsrichter ausgebildet und diese beim Bundesfinale eingesetzt. An zehn Tischen wurde gleichzeitig geschmettert, die in rot gekleideten Unparteiischen bedienten die Zähltafeln und kontrollierten den Ablauf der Matches.
Ulrike Balnojan, Schiedsrichterobfrau im Kreis-Tischtennisverband, hatte die Jung-Referees ausgebildet und sie für das Turnier getrimmt. "Die Mädchen und Jungen haben ihre Sache ganz toll gemacht", sagte die 52-Jährige voller Lob und fügte hinzu: "Sie können jetzt auch im normalen Punktspielbetrieb auf Kreisebene richten."

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Das gute Zusammenspiel zwischen allen Helfern, egal wie alt oder jung, war für Organisator Michael Molatta der Grund, warum die Minimeisterschaften ein voller Erfolg geworden sind. Molatta: "Alle Helfer waren ein Zahnrad. Ein Motor läuft nur dann, wenn alle Räder ineinander greifen und es nirgendwo hakt. Das war bei uns der Fall."

Quelle: Hamburger Abendblatt vom 19.06.2012; Autor: Anne Pamperin

Kommentare 

 
+1 #1 Shuttle Peter 2012-06-19 10:39
Juhu WIR waren soooooo gut!!!!!!!!!!!
Hat Spaß gemacht.
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