Kaltenkirchen Tischtennis

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Poolparty in Schwarzenbek

_MG_1740.jpgNachdem wir am Samstag mit der Kaltenkirchener Fraktion mit 4 Teilnehmern beim Vorgabeturnier in Ahrensburg vertreten waren, uns dort aber eingestehen mussten, dass unangemessene Vorgabenverteilung einfach nicht mehr aufzuholen sind, waren es am Sonntag dann noch Sven Naumann und ich, die sich aufmachten zur Landesmeisterschaft der unteren Verbandsklassen nach Schwarzenbek.


Ich musste feststellen, dass ich an einem Sonntag Morgen um 8 Uhr schonmal deutlich frischer gewesen bin, als ich es vor dem Turnier in Schwarzenbek war, aber nicht destotrotz hab ich mich ins Auto gesetzt und die gute Stunde Fahrt angetreten, um vom gut gelaunten Sven in der Halle begrüßt zu werden.

DSC04286.JPGSven startete denkbar schlecht in seiner Gruppe gleich mit einer Niederlage. Dabei spielte er eigentlich sehr gut, wie sich aber herausstellte, war seine Gruppe mit zwei richtig starken und einem starken Spieler bestückt, was Sven nicht sehr in die Karten spielte. So endete sein Weg auf der Landesmeisterschaft leider schon früh in der Gruppe.

Ich machte es am Nachbartisch besser, ging mit 2:0 nach Sätzen gegen den Bezirkskonkurrenten Jonas Jensen vom SSC Hagen Ahrensburg in Führung, um diesem im 5. Satz beim 10:12 zum Sieg zu gratulieren .... grrr. Das war jetzt weiß Gott nicht das Spiel, dass ich für den perfekten Turnierstart gebraucht hätte, aber nun gut, es sollte besser werden.

Gegen Sven Bierkant und Dr. Winfried Heinrichs standen mir nämlich zwei Materialspezialisten gegenüber, mit denen ich recht leichtes Spiel hatte und ein 3:0 und 3:1 einfahren konnte. So wurde ich mit 2:1 Spielen und 8:5 Sätzen souveräner Gruppenzweiter.

Dann stand erst einmal die Doppel-KO-Runde an. Sven und ich hatten Rüdiger Richter und Sven Bierkant als Los gezogen, mit denen wir beim 3:0 Erfolg recht kurzen Prozess machten. So standen wir schon im Halbfinale.
Dort mussten wir gegen Florian Andersen und Dirk Behder ran. Wir konnten den ersten Satz nach hohem Rückstand noch drehen und so verdient die Satzführung holen, waren dann im zweiten Satz beim 8:6 aber irgendwie mit den Gedanken woanders und schenkten den Satz leichtfertig ab, der 1:1 Ausgleich. Von da an waren wir nicht mehr recht bei der Sache und verloren das Spiel mit 1:3 - Andersen/Behder erspielten sich im Finale dann auch den Landesmeistertitel im Doppel.

Sven und ich schlossen die Doppel also mit einem dritten Platz ab.


Weiter ging es bei den Einzeln:

Mein Gegner war Michael Schmidt, der in Sven's Gruppe Erster wurde und gegen den ich auch letztes Jahr schon im Viertelfinale spielte. Dieses Jahr machte ich es besser, spielte mein ganzes Repertoire an Bällen und konnte ziemlich ungefährdet mit 3:0 siegen. Tschakka !

Im Halbfinale wartete der, schon aus dem Doppel bekannte, Dirk Behder auf mich. Ein Noppenspieler der übelsten Sorte. Lange Noppe am Tisch, alles abgestochen was da kam, einfach nur eklig. Noch dazu war es in der Halle so schwül geworden, dass die Luftfeuchtigkeit gefühlte 120% betrag. Bei jedem Topspin hatte ich das Gefühl, dass der Ball vom Belag rutschte und einfach nicht griff. Gegen Noppe ein wahrer Alptraum...
Behder gewann den ersten Durchgang 11:9, ich kam im zweiten besser rein, gewann 11:6, doch Behder im dritten wieder leicht vor, 11:9. 2:1 nach Sätzen, ich hatte das Gefühl, dass mir das Spiel im wahrsten Sinne des Wortes aus den Fingern glitt, denn ich hatte immer mehr das Gefühl, die Bälle nicht mehr sauber spielen zu können und hatte ständig Wasserflecken auf dem Belag. Doch ich kämpfte mich durch den Pool in Schwarzenbek und holte mir Satz 4 und 5 und konnte letztendlich mit 3:2 triumphieren.

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Finale - oho - Finale - ohohoho

Im Finale wartete der starke Florian Andresen, der auch schon mal höherklassig gespielt hatte, aber aufgrund von Familiengründung es die letzten Jahre ruhiger anging ließ und in der Bezirksliga aufschlug.
Davon aber nicht beeindruckt, kam ich gut ins Spiel rein und sicherte mir Durchgang eins. Danach war ich aber in den folgenden drei Sätzen klar im Hintertreffen und konnte gegen das schnelle, gerade Spiel von Andersen relativ wenig entgegensetzen, da mir aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit sehr viel Sicherheit und vor allem auch Spin in den Topspins fehlte. Andersen hatte da mit geraden Schlägen vermutlich die bessere taktische Ausrichtung unter diesen Umständen.
3:1 im Finale verloren - Schade, aber egal, Zweiter.

Und damit kann ich nun auf einen Verfügungsplatz bei den Deutschen Individualmeisterschaften am 16. und 17. Juni in Mühlheim hoffen, den wir vielleicht bekommen können. Das hätte schon was ;-)

Info: Archivbilder

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