Mit gleich sieben Spielern reiste das Team der 1.Herren nach Kiel. Neben den etatmäßigen ersten sechs (Strugi, Willi, Thomsen, Micha, Chris, Fränk) war auch "The old Man" alias Bent mit an Bord. Als erster Gegner in der neuen Saison stand, wie auch im Vorjahr, der Klub aus Kiel auf dem Plan. Nach vier Stunden Spielzeit stand, entgegen der beiden Kaki-Erfolge in der abgelaufenen Serie, ein 9:7-Sieg für den Kieler TTK Grün-Weiß fest.
Da Fränk noch bis Mitte der Woche seinen wohlverdienten urlaub auskostete, kam er lediglich im Doppel zum Einsatz. Das gut eingespielte Duo Matthies/Meyer fand sich auch wieder schnell zurecht und holte gleich einen Sieg gegen Jürgens/Kunz J.
Die anderen beiden Paarungen (Strugi/Micha und Willi/Christof) konnten es Thomas&Fränk nicht gleich tun. Insbesondere unser drittes Doppel kam mit dem defensiven Spiel der Kieler Schrautzer/Kunstein nicht zurecht. Die klare 0:3 Niederlage liegt Willi und Christof noch immer schwer im Magen....
Beim Gesamtstand von 1:2 aus Kaltenkirchener Sicht ging es in die Einzelrunden, in denen nun Bent Fränks Position einnahm.
Durch Siege von Strugi (gegen Schmidt) und Micha (gegen Jürgens), wurde zwischenzeitlich ein 3:3 Ausgleich erzielt. Nun aber folgten vier Kieler Siege, wobei Christof nach eigener Aussage "unterirdisch gespielt" hat. Richtig erklären kann er sich seinen Blackout allerdings nicht, denn "innerhalb des Teams war alles richtig gut. Wir verstehen uns super und ich fühle mich so, als ob ich schon länger mit den Jungs zusammenspiele. Aufregung ist demnach kein Grund gewesen. Ich war schon heilfroh, dass ich wenigstens das zweite Spiel für mich entscheiden konnte. Aber auch das war eher elendig als überzeugend."
Neben Christof mussten auch Thomas, Bent und im zweiten Durchgang ebenfalls Strugi ihren Gegnern zum Sieg gratulieren.

Der zwischenzeitliche Rückstand wurde allerdings noch aufgeholt, denn Wilhelm setzte sein Versprechen der Vorwoche in die Tat um und besiegte Schmidt. Gegen diesen verlor er 6 Tage zuvor bei der Ranglistenqualifikation noch 1:3.
Weitere Punkte steuerten Thomas, Christof und Bent bei. Micha ging gegen Jara Kunz in die Maximaldistanz. Nach einer 2:1-Satzführung übernahm aber Jaroslav die Regie und gewann die beiden abschließenden Sätze jeweils recht hoch...
Summasummarum stand es 7:8 bevor das Abschlussdoppel über einen Unentschieden oder eine Niederlage entscheiden musste. Hier war gegen das Kieler Top-Doppel Kunz O./Schmidt für Thomas und Frank nichts zu holen. Eine klares 0:3 besiegelte die knappe 7:9 Niederlage.
"Es ist matürlich schade, dass wir nicht wenigstens einen Punkt mitnehmen konnten. Ein Remis wäre gerechtfertigt gewesen" meinte Wilhelm im Nachhinein. "Aber die stimmung innerhalb des Teams und die unserer Fans war schon toll. insofern freue mich auf die nächsten Spiele." ergänzte unsere neue Nummer Zwei.
Das nächste Punktspiel steht für die Herren erst wieder am 08.Oktober an. Dann empfangen sie den Aufsteiger SV Aufbau Parchim um 15Uhr zu ihrem ersten Heimspiel.
Oberliga-Tischtennisherren starten mit 7:9-Niederlage
Doppelschwäche kostet Kaltenkirchener TS Erfolgserlebnis in Kiel
KT-Kapitän Frank Meyer: "Unsere Stammkombinationen sind durch den Wechsel von Daniel Cords zum SV Siek sowie die Verpflichtung von Wilhelm Krüger und Christof Brüning auseinandergerissen worden. Bis sich die neuen Partner eingespielt haben, dauert es halt ein wenig."
Der 44-Jährige, der gegen Kiel nur im Doppel antrat, konnte immerhin wie gewohnt an der Seite von Thomas Matthies antreten. Doch erfolgreich waren die Kaltenkirchener nur zu Beginn der Partie, als sie Dieter Jürgens und Jaroslav Kunz mit 11:9, 12:10, 1:11 und 11:6 das Nachsehen gaben. Im Schlussdoppel zogen Matthies/Meyer gegen Ondrej Kunz und Sven Olaf Schmidt in drei Durchgängen den Kürzeren.
Kieler TTK Grün-Weiß - Kaltenkirchener Turnerschaft 9:7. Ondrej Kunz/Sven Olaf Schmidt - Tomasz Struginski/Michael Dinse 9:11, 11:3, 11:3, 11:6; Dieter Jürgens/Jaroslav Kunz - Thomas Matthies/Frank Meyer 9:11, 10:12, 11:1, 6:11; Joachim Schrautzer/Rainer Kunstein - Wilhelm Krüger/Bent Holm 11:8, 11:8, 13:11; O. Kunz - Krüger 11:9, 11:8, 11:3; Schmidt - Struginski 9:11, 14:12, 9:11, 3:11; Jürgens - Dinse 2:11, 12:14, 10:12; J. Kunz - Matthies 11:1, 11:2, 14:12; Schrautzer - Holm 12:10, 8:11, 11:8, 11:8; Kunstein - Brüning 11:6, 5:11, 11:9, 11:9; O. Kunz - Struginski - 8:11, 11:8, 11:2, 11:9; Schmidt - Krüger 4:11, 11:6, 4:11, 6:11; Jürgens - Matthies 11:8, 7:11, 8:11, 8:11; J. Kunz - Dinse 8:11, 11:5, 12:14, 11:5, 11:4; Schrautzer - Brüning 6:11, 11:8, 11:3, 611, 8:11; Kunstein - Holm 6:11, 8:1, 4:11; O. Kunz/Schmidt - Brüning/Holm 6:11, 8:11, 4:11
Quelle: Hamburger Abendblatt vom 08.09.2011; Autor: Frank Best


















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