Nach den zwei sehr unglücklichen und total ärgerlichen 7:9-Niederlagen am vergangenen Wochenende, steht unsere Herrenmannschaft "unten drin" und muss sich nun auf den Erhalt des Relegationsplatzes konzentrieren. In Rostock stand es nach über vier Stunden Spielzeit, einer ausggelichenen Satzbilanz und nur acht Bällen weniger letztlich 7:9 gegen Kaki. Am Sonntag wurde die 7:4-Führung zu Hause gegen Eiche Kiel noch aus der Hand gegeben.
Eine 0:4-Doppelbilanz war in Rostock zu verzeichnen. Trotz der gewonnnen sieben Einzel, von denen ausser Fränk (zwei Einzelsiege) jeder ein Match für sich entscheiden konnte, blieben unsere Männer besonders in den Doppelbegegnungen hinter den Erwartungen. "Sieben Einzel in Rostock zu gewinnen, ist absolut nichts Schlechtes. Wenn aber kein Doppel kommt, wird es schwer. Nach insgesamt fünf Stunden Fahrzeit und über vier Stunden Spielzeit mit leeren Händen da zu stehen, ist schon echt bitter." schätze Fränk nach dem Spiel ein.
- Bericht aus Rostocker Sicht
- Galerie vom Spiel in Rostock
- Beitrag der lokalen TV-Senders tv.rostock (weiter hinten)
Da sehr lustig und vielleicht auch interessant für uns alle, copy&paste eines Abschnittes des Beitrages von Diego aus Rostock:
Die Entdeckung des Tages machten wir jedoch tatsächlich unter der Dusche: Da hat der polnische Spieler Tomasz Struginski doch tatsächlich das Logo des Deutschen Tischtennis Bund auf dem rechten Oberarm tätowiert....das nenn ich mal "mit Leib und Seele dabei..." :-)
Zurück zum Wochende: Fast noch schlimmer als in Rostock erging es unseren Herren am Sonntag in eigener Halle. Gegen den FT Eiche Kiel gelang ein besserer Auftakt (zwei Doppelsiege), auch die zunächst engen Entscheidungen wurden für sich verbucht (Michi gewann gegen Petzsche 13:11 im Fünften und Bent schlug Duman auch knapp mit 3:1) - eine 7:4-Führung war eine Zwischenstand nach Strugi´s Siege gegen Witter.
Dann riss die Leine ab, alle folgenden Einzel gingen an die Gäste. Sehr deprimierend besonders aus Fränk´s Sicht, schließlich führte er mit 2:0 und 5:1 gegen Dumas und verlor noch 2:3, im Fünften 11:13. Auch das sonst recht sichere Top-Doppel Thomsen/Fränk blieben im Abschlussdoppel sieglos. "Das Problem ist, dass wir nun da unten drin stehen. Letztes Jahr haben wir diese Spiele gewonnen, als wir auf dem zweiten oder dritten Tabellenplatz standen, doch nun hat jeder Abstiegsangst im Kopf, spielt teilweise verunsichert. Wir schauen jetzt nur noch nach unten, es gilt, den Relegationsplatz zu halten." ist Fränk´s Meinung.
In zwei Wochen steht das erste "Endspiel" an. Am 26.02.2011 ist der Hamburger SV II um 15 Uhr zu Gast.

















