Nach fünf Jahren Zugehörigkeit verlässt die Nummer eins Katalin Jedtke des Bundesligateams Kaltenkirchen. Obwohl der Abstieg noch nicht feststeht, wird Kati in jedem Fall zur nächsten Saison den Verein in Richtung Bad Driburg wechseln. Trotz des unglücklichen Zeitpunktes, danken wir Kati für ihre vorbildliche Einstellung und die hervorragenden Leistungen, die sie mit ihrem attraktiven Spiel geleistet hat. Der Presse sind folgende Stimmen zu entnehmen....
Katalin Jedtke sagt Driburg zu
Kaltenkirchens Nummer eins kommt zum TuS
Das Team des Zweitligisten TuS Bad Driburg für die nächste Saison steht fest: Katalin Jedtke von der Kaltenkirchener TS wird den TuS im oberen Paarkreuz verstärken. Momentan steht die 35-Jährige bei Kaltenkirchen als Nummer eins an der Platte. Kaltenkirchen steht zwar in der Tabelle auch nur einen Platz über Bad Driburg, aber das liegt nicht an Jedtke. Die erspielte für die TS eine 19:12-Bilanz. Zusammen mit Elena Waggermayer wird sie künftig im Doppel antreten.
Katalin Jedtke sagt, ihr Spielsystem sei Abwehr mit sehr viel Spin. Sie spielte schon in der ungarischen Nationalmannschaft. 1993 gewann sie bei den Jugend-Europameisterschaften in Ljubljana im Doppel und mit der Mannschaft. Momentan lebt sie mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Berlin. Neben Tischtennis liest sie gerne, fährt Fahrrad und geht mit ihren Freunden shoppen.
Der Rest des Teams bleibt. Katja Firat, Cristina Kont und Jennifer Schmidt spielen im unteren Paarkreuz. Carina Jonsson, eigentlich die Nummer eins in dieser Saison, springt eventuell ein, wenn sie gesundheitlich wieder fit ist und keinen anderen Verein finden sollte.
Quelle: Neue Westfälische Zeitung vom 29.03.2011; Link zum Artikel
Hiobsbotschaft aus Berlin
Tischtennisspielerin Katalin Jedtke verlässt Kaltenkirchener TS und wechselt zum TuS Bad Driburg
Im Abstiegskampf der. 2. Tischtennis-Bundesliga Nord der Damen gibt es ein Herzschlag-Finale. Was kaum jemand für möglich gehalten hätte: Nach der 1:6-Heimniederlage des MTV Tostedt II gegen die SG Marßel Bremen kann die Kaltenkirchener Turnerschaft mit zwei Siegen gegen den SV DJK Holzbüttgen (Sonnabend, 9. April, Gymnasium Flottkamp) und einen Tag später beim TTV Hövelhof aus eigener Kraft den Klassenerhalt schaffen. Manager Michael Molatta: "Beide Aufgaben sind durchaus lösbar, unsere Chancen stehen 50:50."
Allerdings trübt eine Hiobsbotschaft den schwachen Hoffnungsschimmer am Horizont. Katalin Jedtke, 35, hat den Vereinsverantwortlichen mitgeteilt, dass sie die KT am Saisonende nach fünf Jahren definitiv verlassen wird. Kaltenkirchens Nummer eins, die zu den Zweitliga-Matches aus Berlin anreist, schmettert in der Serie 2011/2012 für den jetzigen Staffelkonkurrenten TuS Bad Driburg.
"Ich wusste von Katalins Kontakten", sagte Michael Molatta, "dass sie sich aber jetzt schon entschieden hat, empfinde ich angesichts unserer sportlichen Situation als sehr unglücklich. Sie hätte die letzten beiden Begegnungen noch abwarten können; einen neuen Klub findet eine Spielerin ihres Kalibers immer."
Der Vorteil für Molatta: Er kann ab sofort mit Hochdruck nach geeignetem Ersatz suchen. "Ich bin da optimistisch", sagte er, "bei meinen Gesprächen mit potenziellen Neuzugängen habe ich festgestellt, dass die Kaltenkirchener TS in der Tischtennis-Szene einen ausgezeichneten Ruf genießt."
Sollte das sportliche Aushängeschild der KT tatsächlich nach sieben Jahren die zweithöchste deutsche Klasse verlassen müssen, werden zur kommenden Saison wohl zwei Teams in der Regionalliga Nord gemeldet. Eines soll dann möglichst den direkten Wiederaufstieg anstreben, das andere als Sprungbrett für ehrgeizige Talente dienen. "Es sei denn", so Michael Molatta, "unsere jetzige Zweitliga-Crew fällt komplett auseinander. Aber davon gehe ich zurzeit nicht aus."
Ohne aktives Zutun, aber dank Schützenhilfe aus dem eigenen Verein steht die zweite Damenmannschaft der Kaltenkirchener TS (34:2 Punkte) schon vor ihren letzten beiden Partien beim Oberalster VfW (Sonnabend, 2. April) und gegen den TSV Schwarzenbek II (Sonntag, 10. April) als Meister der Oberliga Nord fest. Ausgerechnet das dritte KT-Team, das mit 7:27 Zählern den Abstieg in die Verbandsliga Schleswig-Holstein kaum noch verhindern kann, knöpfte dem Tabellenzweiten VfL Kellinghusen (31:7) nach großem Kampf ein überraschendes 7:7- Unentschieden ab.
Quelle: Hamburger Abendblatt vom 30.03.2011; Frank Best

















